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Iserlohn, 20.11.2021 - Am vergangenen Samstag entsandte die Rock`n`Roll-Abteilung des Flensburger Tanzclubs ihre „MC Ladies“ zur Deutschen Meisterschaft der Formationen 2021. Im Rock`n`Roll war es das erste große Formationsturnier unter Pandemiebedingungen.

Nach intensiver Vorbereitung über Sommer und Herbst gingen die „MC Ladies“ am Samstag in der starken Lady-Klasse an den Start.  Ihre guten Trainingsleistungen konnten sie auch im Finale abrufen. Technisch stark und mit spritziger Grundtechnik tanzten sie „angriffslustig“ ihre Choreografie mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad. Die Trainer der „MC Ladies“, Christian Semrau und Maximilian Möhl, zeigten sich nach der Finalrunde sehr zufrieden. „Mit knapp 50 Punkten für die heutige Finalrunde haben wir uns im Vergleich zur DM 2019 (coronabedingt wurde die DM 2020 nicht ausgetragen) um mehr als zehn Punkte verbessert. Das ist ein riesiger Schritt nach vorne und Zeugnis für unsere harte Arbeit“, resümierte Christian Semrau kurz nach dem Finale.

Der hohe Punktwert erbrachte der Formation den vierten Platz bei den Deutschen Meisterschaften. Sehr zufrieden und stolz zeigte sich die gesamte Mannschaft mit dem Ergebnis. Nur knapp reichte es für den 3. Platz am Ende nicht. Jenen belegte die Heimmannschaft aus Iserlohn mit nur drei Punkten mehr als die „MC Ladies“.

Einigkeit bestand darin, dass das Team aus dem knappen Ergebnis nur noch mehr Motivation für die Zukunft schöpfen werde. Die Trainer würden ihren Kurs fortsetzen wollen und gemeinsam mit den Tänzerinnen weiterhin intensiv arbeiten.

MC Ladies DM 2021

Am vergangenen Wochenende waren wieder viele Paare des Flensburger Tanzclubs zu Turnieren unterwegs.

Zunächst reisten Frank und Mandy Splett nach Norderstedt, um dort an einem Turnier für die Sen. I D Klasse teilzunehmen. Unter strengen Hygienevorschriften startete das Turnier letztlich mit vier Teilnehmern, obwohl ursprünglich sechs Paare gemeldet hatten. Leider ist die Fluktuation zur Zeit  überall sehr hoch. Für Frank und Mandy Splett sollte dies jedoch egal sein, die beiden waren gut vorbereitet und lieferten ihre Leistung zur vollsten Zufriedenheit mit 12 von 15 Einsen ab. Am Ende standen sie mit dem Turniersieg, gleichbedeutend mit dem Pokalgewinn, ganz oben auf dem Treppchen. Das motiviert für weitere Starts.

Auch Manfred und Inge Selck sowie Eckhard und Heike Sarnow waren am Start. Für die Sen. IV S Klasse hatten in Kronshagen ursprünglich 10 Paare gemeldet. Aber auch hier gab es leider zahlreiche Abmeldungen, so dass am Ende ein kleines Startfeld von fünf Paaren übrig blieb. Bei einem kurzen „General Look“ für die Wertungsrichter konnten die Paare in drei Tänzen einen ersten Eindruck von ihrem Können vermitteln. Dann ging es nach kurzer Pause weiter in die Endrunde, die dann zügig hintereinander weg mit geschlossener Wertung absolviert wurde. So wusste bis zur Siegerehrung keiner seine Platzierung. Für die beiden Flensburger Paare war es eng beieinander. Während Manfred und Inge Selck am Ende mit Platz 4 vorliebnehmen mussten, konnten sich Eckhard und Heike Sarnow einen Platz (Dritte) auf dem Treppchen sichern. Sieger wurde das Paar Erné aus Hannover vor dem Paar Bockhahn aus Rostock.

 

Etwas weiter weg haben Thomas und Anja Mühlhausen in Fischbach in Hessen getanzt. Zunächst ging es in der Sen. II A an den Start. Von insgesamt acht Paaren ertanzten sich die beiden einen achtbaren vierten Platz.

Im anschließenden kombinierten Turnier in der Sen. III A/S waren zwölf Paare am Start. Auch hier konnten sich die beiden behaupten und erreichten den geteilten 7./8. Platz.

Nach der langen Turnierpause und gesundheitlichen Problemen eine wirklich beeindruckende Leistung.

Nach langer Pause und gründlicher Vorbereitung gab es endlich  wieder ein Turnier für unsere Paare. In Kiel ging es beim Club „Tanzen in Kiel“ um den Kiel-Pokal. Für Frank und Mandy Splett Grund genug um  wieder an den Start zu gehen. Die beiden tanzten in der Sen. I D Gruppe Standard mit insgesamt sieben Paaren. Es gab eine Vorrunde mit jeweils zwei Gruppen in den drei Tänzen LW, TG, QS, aber das Finale wurde letztlich doch mit allen sieben Paaren getanzt.  Die Wertungen waren sehr unterschiedlich, aber am Ende lagen Frank und Mandy Splett ganz klar auf Rang 2 und mussten sich nur dem Heimpaar  Thorbjörn Dirszowski/Nadine Böttcher geschlagen geben. Diese beiden konnten nach Angabe des Turnierleiters den Pokal erstmals nach Hause holen.

Etwas später waren dann Hanno und Susanne Lausen in der Sen. III C am Start. Insgesamt hatten sich dazu 12 Paare aus ganz Norddeutschland bis Berlin gemeldet. Die beiden Flensburger konnten sich klar für das sechspaarige Finale qualifizieren und belegten am Ende hinter dem Paar Yu-Tsai Chang / Dr. Nicole Schweitzer aus Berlin den zweiten Platz.

 Beide Male zwar knapp am Pokal vorbei, aber dennoch sehr erfreuliche Ergebnisse nach der langen Turnierpause.

happykids

Langsam kommt das Vereinsleben und der Tanzsport wieder in Gang. In der vergangenen Woche und speziell am Samstag konnten sich die Kindergruppen des FTC endlich mal wieder in der Öffentlichkeit zeigen. Im Fördepark hatten die Kindergruppen bei der Eröffnung von Kaufland die Möglichkeit sich einem breiten Publikum zu präsentieren. Lara Mühlhausen hatte mit verschiedenen Tänzern gesprochen und dann mit der Kauflandleitung einen Zeitplan für zwei Tage und jeweils einem einstündigen Programm herausgearbeitet.

max mille

Mit dabei waren die Einhorngruppe, die Sternengruppe, die Happy Kids, Emmy und Line sowie Mille und Max. Ein buntes Programm aus Kindertanzen, Rock’nRoll und Standard-/Lateintanzen, mit dem auf dem Vorplatz vor Kaufland die Stimmung so richtig „angeheizt“ wurde. Allen Kindern hat das Vortanzen sehr viel Spaß gemacht. Von den Zuschauern wurden sie kräftig angefeuert und mit Beifall belohnt. Von Lara gab es zum Schluss eine Naschtüte und von Kaufland noch weitere Naschis sowie einen Zuschuss für die Clubkasse. An alle Beteiligten ein großes Dankeschön für diese gelungene Präsentation.

Nach einigem Hin und Her bei der Terminfindung für diese Meisterschaften fanden am Wochenende sehr kurzfristig angesetzt die Gemeinsamen Landesmeisterschaften der vier Nordländer (SH, HH, HB, MVP) beim Club Concordia in Lübeck statt. Aus nahe liegenden Gründen meldeten sich nicht alle Aktiven dieser Klasse, so dass das Startfeld nur etwa halb so groß wie sonst üblich war. Nichts desto trotz gab es für die elf gestarteten Paare einen fairen Wettkampf, den die Hamburger mit vier Endrundenpaaren im Wesentlichen für sich entscheiden konnten. Sieger des Gesamtturniers wurden Holger und Karin Zinn vom Casino Oberalster HH, Zweiter und damit schleswig-holsteinische Landesmeister wurden Axel und Sabine Hagemeister vom TSV Reinbek. Über den Titel Vizemeister Schleswig-Holstein konnten sich Manfred und Inge Selck vom Flensburger Tanzclub zusammen mit Gero und Margarita Heere aus Kronshagen freuen. Der vierte Platz aus schleswig-holsteinischer Sicht ging an Stig und Jane Gullberg, die mittlerweile auch für den Flensburger-Tanz-Club starten.

Gesamtergebnis zu finden unter: www.tanzen-in-sh.de/sport/tsh-news/699-glm4nord-der-senioren-iv-und-senioren-ii-a-standard

Auch in Holm an der Ostsee kommt das Turniergeschehen wieder in Gang. Viele Paare aus ganz Deutschland und auch dem angrenzenden Ausland nutzten hier die Gelegenheit endlich mal wieder ihre Leistung im Vergleich bewertet zu sehen. Im Rahmen des Tanzsportseminars „Die Ostsee tanzt“ fanden an drei Tagen von Freitag bis Sonntag Turniere für fast alle Seniorenklassen statt.

Für den Flensburger Tanzclub waren die Paare Manfred und Inge Selck sowie Thomas und Anja Mühlhausen am Start. Außerdem war auch das dänische Paar Stig und Jane Gullberg dabei, die beiden trainieren beim FTC, starten aber weiterhin für ihren Club in Kopenhagen.

Zunächst waren Thomas und Anja Mühlhausen am Freitag in der Sen. III A Latein Klasse am Start. Leider war das Startfeld mit drei Paaren sehr klein. Die beiden ertanzten sich den zweiten Platz. Sieger wurde das Paar Velten aus Dresden.

Bei einem weiteren Start in der kombinierten Startklasse Sen. I/II A Latein war das Feld mit acht Paaren deutlich größer und natürlich auch in der Leistung stärker. Für die beiden Flensburger ergab sich am Ende Platz 7.

Für Manfred und Inge Selck ging es am Freitag in der Sen. IV S 70+ Startklasse (ET) an den Start. Hier waren insgesamt 19 Paare gemeldet, womit deutlich wird, dass ein Angebot für diese Altersgruppe durchaus angemessen und erwünscht ist.

Die beiden Selcks qualifizierten sich nach Vor- und Zwischenrunde ganz klar für das sechspaarige Finale. Für einen Platz auf dem Treppchen reichte es zwar nicht ganz, aber die beiden belegten am Ende einen guten vierten Platz. Sieger wurde unangefochten das Paar Schmitz aus Erftstadt.

Bei einem weiteren offenen Turnier in der Sen. IV S Klasse waren auch Stig und Jane Gullberg am Start. Die beiden verpassten knapp das Finale und landeten auf Platz 7 von insgesamt neun Paaren.

Am Samstag ging es für Manfred und Inge Selck und auch für Stig und Jane Gullberg in der Sen. IV S Klasse (OT) erneut an den Start. Dieses Mal waren zwölf Paare aus ganz Deutschland, DK und Österreich gemeldet. Die beiden Selcks konnten sich auch hier klar für das sechspaarige Finale qualifizieren, während Gullbergs sich mit dem achten Platz zufriedengeben mussten. Im Finale dann wurde es allerdings schwer, und so wurde es am Ende Platz 6 für Manfred und Inge Selck. Es siegte wieder das Paar Schmitz aus Erftstadt.

So langsam kommt das Turniergeschehen im Tanzsport wieder in Gang. Vor allem bei den Seniorengruppen gab und gibt es wieder Veranstaltungen unter strengen Hygienekonzepten.

So richtete der Club Creativ Norderstedt am Wochenende mehrere Turniere aus, z.B. am Samstag die Anti-Aging-Trophy 70+. Dazu waren vom Flensburger Tanzclub Manfred und Inge Selck angereist. Die beiden hatten sich gut vorbereitet und mit einem neuem Kleid ging es erwartungsfroh an den Start mit 12 Paaren aus ganz Deutschland und auch Österreich. Nach Vor- und Zwischenrunde qualifizierten sich die beiden Flensburger klar für das sechspaarige Finale. Für die Spitze reichte es zwar nicht, aber die beiden belegten am Ende einen guten fünften Platz. Es siegte das Paar Fischer /Willenbruch aus Aschaffenburg vor den Paaren Wiener aus Linz (Österreich) und Schmitt aus Dortmund.

Am Sonntag fand dann das zweite Qualifikationsturnier der L66 statt (das erste war vor zwei Wochen in Aschaffenburg). Dazu gingen nach mehreren Absagen letztlich 18 Paare aus ganz Deutschland an den Start, mit dabei die Paare Selck und Sarnow vom FTC. Nach den Regeln der L66 tanzten beide Paare die zwei Vorrunden und qualifizierten sich auch klar für das 14paarige Semifinale. Nun wurde es allerdings eng, denn das Mittelfeld war sehr homogen und die Spitze sehr stark. Am Ende lagen Manfred und Inge Selck auf Platz 12, während Eckhard und Heike Sarnow sich mit Platz 14 zufriedengeben mussten. Sie konnten ihre Trainingsleistung nicht voll abrufen.

Die Wiederaufnahme des Turnierbetriebes in 2021 begann für Eckhard und Heike Sarnow genauso wie es im Herbst 2020 geendet hatte. In Aschaffenburg startete am Wochenende die Turnierreihe um die L66, eine Turnierserie für Paare, bei denen ein Partner mindestens 66 Jahre alt sein muss, der andere mindestens 56 Jahre alt. Für die beiden Sarnows war es nach der langen Pause endlich mal wieder die Gelegenheit das eigene Können in der Konkurrenz bewertet zu sehen. Natürlich ein großer Aufwand, aber die beiden waren wild entschlossen die lange Anreise hinzunehmen, da sie den Saal und die Räumlichkeiten vom Oktober 2020 noch gut vor Augen hatten und somit positiv gestimmt waren.

Das Startfeld war von ursprünglich 28 Paaren zusammen geschrumpft auf 21 Paare aus ganz Deutschland, wobei die beiden aus dem Norden (SH und HH) die einzigen waren.  

Den Regeln der L66 entsprechend konnten alle Paare zwei Vorrunden tanzen, danach wurden die 14 Teilnehmer für das Semifinale ermittelt. Die beiden Sarnows konnten sich klar qualifizieren und gaben ihr Bestes. Aber die Spitze war stark und klar vergeben und das Mittelfeld relativ homogen, so dass die beiden sich am Ende mit dem 13. Platz zufrieden geben mussten, genauso wie im Herbst 2020. Wenngleich dieses Ergebnis nicht ganz den Erwartungen entsprach, so waren die beiden doch glücklich, überhaupt mal wieder ein Turnier getanzt haben zu können. Aber es ist noch viel zu tun, und die beiden geben nicht auf.

Es siegte das Paar Quenzel aus Hannover vor dem Paar Salten aus Lage (NRW) und Fischer/Willenbruch aus Aschaffenburg.

Delegation

Es war schon ein besonderes Gefühl gestern, als fünf Paare der Turniergruppe des FTCs vor den Augen der Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack und der Oberbürgermeisterin Simone Lange ihr Training zeigen durften. Nach langer Durststrecke, in der man sich irgendwie fit gehalten hat, konnten die Paare nun im Rahmen eines Modellprojektes Sport der Stadt Flensburg den Verantwortlichen endlich einmal zeigen, warum das regelmäßige Training so wichtig für die Aktiven ist und dass der FTC ein gutes Konzept vorgelegt hat, um das Training für alle Beteiligten so sicher wie möglich zu machen. Die Räumlichkeiten sind großzügig und gut zu belüften, die Teilnehmer loggen sich mit Hilfe der Luca-App ein und aus und negative Testergebnisse sind natürlich Voraussetzung für ein relativ sicheres Training auch in kleineren Gruppen von bis zu zehn Sportlern.



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Der Flensburger Tanzclub hatte sich zusammen mit zwei weiteren Sportvereinen Flensburgs (Schwimmen und Dart) für dieses Modellprojekt beworben und erfreulicherweise auch die Zusage bekommen. Da es nun demnächst um eine Verlängerung dieses Modells geht, war die zuständige Ministerin und die Flensburger OB unterwegs zu den beteiligten Vereinen, um sich selbst ein Bild davon machen zu können. Die beiden verantwortlichen Damen waren sichtlich beeindruckt von dem was ihnen beim FTC geboten wurde. Auf die Frage nach der Verlängerung des Modellprojektes, kam dann auch die Antwort: „So gut wie das in Flensburg läuft, habe ich da keine Bedenken.“ Natürlich müssen die Inzidenzen stimmen und das Gesundheitsamt muss noch zustimmen. Aber alle sind da zuversichtlich.



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Für die Turniergruppe war dieser Nachmittag eine wohltuende Gelegenheit, einfach mal wieder vor einem Publikum ihr Können zu zeigen, nachdem die meisten schon viele Monate bzw. schon fast ein Jahr lang keine Turniere tanzen konnten. Nun blicken alle mit etwas Euphorie in die Zukunft und hoffen, dass mit diesem Modell langsam wieder ein bisschen Normalität in den Sportbetrieb zurückkehrt. Zu mindestens im Rahmen der zulässigen Möglichkeiten und den entsprechenden Hygienevorschriften, frei nach dem Motto „besser als gar nichts“ und so viel Sport wie nur möglich.